Sonntag, 22. November 2015

schurkische Geschichten #1 Die Flucht am Samstag oder Ein Wort erobert die Welt.

Prost ihr Säcke.
und damit Hallo geschätzter, nicht vorhandener, Leser dieses Blogs.

Wir sind in den wenigen Tagen schon über 100 Nemos geworden und es werden immer mehr! Whuuup Whuuup!

Ihr fragt euch wo der Post von gestern war? 
Warum alle Posts falsche Veröffentlichungsuhrzeiten haben?
Ja, das wüsste ich auch gerne. Also das Zweite, das Erste kann ich euch erklären:

Es beginnt alles mit dem was Gott den Frauen als Ausgleich fürs Pinkeln im Stehen gab:

MÄDELSABEND!

Doch der Reihe nach:
Am Samstag brachte ich ein paar Säcke zur Laubdeponie, kaufte 3 Hemden, eine Hose, zwei Krawatten und einen Pullover (eigentlich wollte ich nur Hemden holen, aber dann...ging alles so schnell).
Kurz um: Die Welt war okay.
Der Plan war, sich später am Abend ganz gemütlich in meine Lieblingsbar zu setzen, Leute zu beobachten, dem Mädelsabend meiner Mutter zu entfliehen und auch zu bloggen. Einfach weil ich die Atmosphäre so liebe und es viele kleine schurkische Geschichten zu erzählen gibt, gab, geben wird.

Doch es kam anders:
Die Lieblingsbar (Name wird nicht genannt) war voll.
Nicht mega voll, so dass man kaum atmen kann und sich lieber draußen ins Kalte setzt, anstatt drinnen zu chillen, sondern normaler Samstagsbetrieb.
Entspannte Menschen, gute Drinks, Frischfleisch am Kicker: Lieblingsbar-Atmo at it's best!

Doch Leute natürlich gibt es, auch in der Lieblingsbar, wie immer, diesen Punkt...dieser Punkt am Abend, wo du dir denkst, dass es irgendwie zu laut ist und das du eigentlich gar nicht mehr so genau weißt warum du keinen Alkohol trinkst.
In deiner Lieblingsbar.
Am Samstag. 
Ach ja richtig: Aus Überzeugung. Kotz.

Aber dank euch, geschätzte nicht vorhandene Leser,  hatte ich ja auch einen anderen Grund, nicht volltrunken an der Bar zu hängen: Bloggen.

Laptoptasche raus, ab nach hinten in die kuschelige Sitzecke und Macci angeworfen, die mich gleich mit meiner Lieblingsplaylist auf Spotify begrüßte (Bilder und Instagram-Link folgen). Genau so hatte ich es mir vorgestellt, (chillig, warm, weich, gute Musik) nur, dass in meiner Vorstellung irgendwie immer das W-Lan funktionierte.
Scheiße.

Also ab wieder nach vorne an die Bar, direkt an den Tresen und mit wütendem Blick (Barkeeperin: "Jaschi was ist denn los") eine Pulle SchwippSchwapp (kein PP) bestellt. Pulle auf und meine missliche Lage erklärt. Wie zu erwarten, hatte die Hübsche, wie sie da so vor den gestapelten Whisky- und Rumflaschen stand (erneuter Verweis auf die kommenden Bilder) keinen Plan und auch keine Möglichkeit mir zu helfen. Na toll.

Außerdem hatte ich Trottel davor meinem Kicker-Buddy des Abends in bester Wingman-Manier (die verbesserte Variante des "Kennen Sie eigentlich Ted") ein heißes Mädel an die Seite gesetzt, um selber in Ruhe zu bloggen.
Da saß ich nun.
Karma is a bitch.
Alleine unter Freunden.
Unter betrunkenen Freunden.

Um es kurz zu machen es wurden lange 5 Minuten (trinken, Toilette, Fotos machen, nicht von der Toilette!! und ab zurück an die Bar) bis es normal weiter ging.
Lagebesprechung nach erfolgreichem Erhalten der Nummer. 
Weiter trinken.

Stand um 3:30:
Alk: Nope
Kiff: Nope
Stimmung: Schreiende Männer und immer wieder das gleiche Wort: jest. (es steht für jetzt...fragt einfach nicht)
Frage der Stunde:
Kiff: Nope? Warum?

Nach zwei weiteren Fruchtschorlen (Yammy), entspannten Gesprächen und einem absoluten Kicker-Massaker (Wir haben den Kurzen noch gut, oder ihr kriecht) war es gefühlt Zeit für geile Musik:

Robocock von Herr von Grau.

Ich hab jest offiziell Computerverbot in meiner Lieblingsbar.
Vom Besitzer persönlich erteilt.

Es ist nach 5.
Ich habe mich dazu entschieden heute die Bar abzuschließen. Im überragend übertragenden Sinne natürlich. Also jest schon mal anfangen mit Gläser sammeln und ein, zwei weiteren Saftschorlen (trinken,nicht sammeln), während Aurora zusammen mit den Jungs am Tresen "Running with the Wolves" singt (Hier Heulen einfügen).

Irgendwann ist dann auch Schluss.
7 Uhr geht die Bahn.
Ich stell mir einen Wecker.
Schon wieder "Running with the Wolves".
Robocock skip ich.
Fahrrad fahren um kurz vor 8 ist kalt.
Mein Bett ist warm.

Alles in allem ein schöner, standardmäßiger, in Teilen urkomischer (Ich habe nichts gegen Schwarze, auch nicht gegen schwarze Hunde) Abend in der Lieblingsbar, der hervorragend die neue Blogpostingserie schurkische Geschichten einläutet.
Nächstes Mal das Ganze dann live aus der Sitzecke.
Oh, by the Way: Y-Titty lösen sich auf.
Schönen Sonntag Euch.
Bis Morgen
Jay/Jaschi

Keine Kommentare:

Kommentar posten