Donnerstag, 17. Dezember 2015

kurz gefasst #4 Bloggen als Job? PP?

Tülülü ihr nicht vorhandenen Wichser dieses Blogs...oder so

Bäm!
Fast 400 Nemos, ja ist denn heut' schon Weihnachten?
Nein.
Aber fast.

Heute gibt es für euch ein kurz gefasst.
Das läuft eigentlich immer ganz gut und passt auch mal wieder gut rein.

Ich sitze in der Küche und es riecht nach Knoblauch!
Geil.

Musik:
Chillout Tunes
Playlist
von Spotify Deutschland
soooo chillig...

So, back to the topic:
Was ist heute eigentlich Thema...

Arbeiten.
Ich hab ab Januar endlich einen Job, neben Uni, in der Firma vom Kumpel.
Am Computer.
Fast wie bloggen, nur mit Excel.
Und Rechnungen.

Aber darüber will ich nicht schreiben.

Mir ist letztens aufgefallen, dass ich das Bloggen natürlich nur als Hobby sehe und als kleiner Spaß für zwischendurch.
Ich hab mich mit einer Freundin in der Lieblingsbar unterhalten und da kamen wir auf das Thema Bloggen, denn sie bloggt selber auch.
Nur besser.
Und erfolgreicher.
Und mit Fotos.
Na ja egal.

Auf jeden Fall hat sie mir erzählt, dass das Bloggen schon irgendwie ein Job und auch ein Nebenverdienst für sie geworden ist. Weniger geht es dabei um Geld, als das ihr verschiedene Firmen Sachen (Kleidung, Beauty-Produkte) zuschicken, über die sie dann bloggt.
Als "Bezahlung" kann sie dann die Produkte behalten, oder wird (selten) bezahlt.
Damit schneiden wir ein größeres, interessantes und stark diskutiertes Thema (vor allem im Bezug auf YouTube) an:

Product Placement (PP)
Zu allererst, für alle die es nicht kennen, eine schnelle Definition:
Produktplatzierung (engl. Product Placement) ist die Darstellung oder Erwähnung einer Marke, damit aber noch keine Werbung. Das heißt, wenn ich beim neuen Bond-Film ständig einen Mercedes-Stern sehe, weil direkt rauf gehalten und gezoomt wird, ist das PP. Wenn aber jemand das Produkt erklärt, oder näher beschreibt ist das Werbung.
Das bedeutet aber noch nicht, dass derjenige (oder diejenige) dafür bezahlt wird.

Beim Fernsehen ist das eigentlich relativ einfach und alle wissen wie der Hase läuft.
Stefan Raab hat eine Dauerwerbesendung und wenn ein PP vorliegt seht am Anfang klein, aber sichtbar "unterstützt durch Produktplatzierung" in der Ecke.
Soweit so gut.

Im Internet, vor allem bei Plattformen wie YouTube sieht das Ganze dann schon viel undurchsichtiger aus.
Es gibt faktisch keine eindeutige Rechtslage und genau deshalb können Videokünstler im Moment machen was sie wollen, um es mal einfach auszudrücken.

Das heißt wenn ihr verschiedene Sachen im Hinter- oder auch Vordergrund der Videos seht könnt ihr nie sicher wissen, ob die Cola-Flasche da aus Versehen steht, oder weil dafür bezahlt wurde.

Natürlich gibt es auch auf YouTube Leute, die jedes PP oder Werbevideo klar kennzeichnen und damit so transparent umgehen wie es geht (PietSmiet, HandOfBlood etc).

Problematisch ist dabei, aber, dass schlechte Nachrichten sich viel besser verbreiten.
Das heißt, wenn DagiBee, Bibi und LionT und wie sie alle heißen PPs benutzen, dass der Bildschirm flackert (so viiiiele sind das), zeichnet das ein negatives Bild von der YouTube-Szene.
Die Message für alle Außenstehenden bleibt nämlich immer die Gleiche:
"Wir müssen nichts kennzeichnen, also machen wir es nicht, sieht ja scheiße aus"

Es bleibt somit abzuwarten, wann und was sich in die Richtung noch tut und ändert.
Definitiv war das nicht der letzte Post, den ich zu diesem Thema in den Orbit schieße.
BOOM!
Bis Morgen.
Prost ihr Säcke.
Jay/Jaschi

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